Zur Zeit wird gefiltert nach: Christian Füller
Filter zurücksetzen

27.02.2013
11:00

Münchhausen hilft Schulen! Mit Eigenverantwortung

Wir brauchen ein Münchhausen-Programm gegen Sitzenbleiben und Bildungsarmut.

Was heißt das? Unsere Schulen sind gefangen in einem Sumpf aus Bürokratie, Bildungsarmut und schlechtem Unterricht. Die komplizierten Bemühungen der Länder helfen seit 10 Jahren nicht, sich aus diesem Treibsand zu befreien. Die Schulen können sich da nur selber herausziehen. Also, gebt jeder der krisengeschüttelten Schulen 100.000 Euro – wenn sie ein paar sehr generelle Kriterien erfüllen:

    - sie dürfen kein Kind mehr abgeben

    - sie sollen ihr Lernen für heterogene Schülerschaften öffnen

Dazu gehört aber auch, dass sie Sonderpädagogen, Sozialarbeiter und einen Schulpsychologen bekommen. Und mehr Freiheit, auf ihre Schüler einzugehen – egal, ob es Akademiker-, Arbeiter- oder Ausländerkinder sind.

Dieses Programm gibt es übrigens schon: Die Bosch-Stiftung zeichnet jedes Jahr die beste deutsche Schule aus – mit 100.000 Euro. Das Geld überreicht der Bundespräsident. Und das obwohl er gar nicht zuständig ist. Verrückt oder: die Bundesbildungsministerin darf den Schulen kein Geld geben, das Grundgesetz verbietet das. Aber wenn eine private Stiftung den Deutschen Schulpreis auslobt, dann geht das plötzlich. Für eine Schule jedes Jahr. Dabei haben wir 1.000 Schulen, die das Geld brauchen könnten.

26.02.2013
23:05

Schule des Scheiterns

Im ZDF unter "log in" wird Pisaversteher am Mittwoch mit Michael Kretschmer (CDU), Thomas Oppermann (SPD) sowie Arbeiterkind Katja Urbatsch und dem Chef der Phorms-Privatschulen Carsten Breyde diskutieren. Es geht ums Sitzenbleiben - dem Kernstück der deutschen Schule des Scheiterns. Drei Thesen dazu (- und mehr links auf pisaversteher.com). Die Frage heißt, "Produziert unser Schulsystem Verlierer?"

Die Antwort lautet: Ja, und zwar viel zu viele!

1) Sitzenblieben ist Mist.

Was früher nur Reformpädagogen postulierten, sagen heute Schulforscher (sinnlos, unpädagogisch), Ökonomen (teuer) und sogar die Kultusminister, die reihum das Sitzenbleiben lockern oder gar abschaffen. Berlin, Hamburg, Ba-Wü, Rheinland-Pfalz, Niedersachsen tun es. Selbst Bayern hatte es untersagt (!), dass Gymnasiasten durchfallen, die im letzten Jahrgang G9 waren; weil sie sonst in den G8-Express geplumpst wären.

2) Das Sitzenbleiben abzuschaffen ist leichter gesagt, als getan.

Denn es ist zusammen mit den Noten und dem so genannten Abschulen DAS Wesenselement des gegliederten Schulsystems:

Wenn ich mehrere Schulformen nebeneinander habe, MUSS ich die Schüler sortieren, d.h. ich muss sie benoten, sitzenlassen und abschulen, damit alle Schulformen auch gefüllt werden können. Sitzenbleiben steckt also tief im System - und in unseren Köpfen, meistens sogar positiv besetzt als Ehrenrunde.

Es gibt Leute, die nennen Deutschland das Land der Schulabsteiger. Pisaversteher z.B. in Spiegel Online.

Wie da herauskommen?

3) Sitzenbleiben macht Druck - und nimmt ihn auch

Es gibt Sitzenbleiber, die berichten, dass sie NACH dem Durchfaller weniger Druck verspürt haben. Dazu gibt es Studien, zu denen wir im TV wohl kaum kommen werden, weil sie sehr differenziert sind. tatsächlich fühlen sich manche Kinder erstmal wohler, wenn sie aus der schnelleren Klasse und schnelleren Schule endlich raus sind; aber: sie empfinden das insgesamt dennoch als Niederlage und Demütigung.

Sonderschüler z.B. sehen sich selber als "nicht normal" - obwohl sie sich mit dem Schulabstieg abgefunden haben. So zeigt es eine Studie des WZB.

Ich halte dieses Argument für eines, das aus der inneren Logik des gegliederten Systems heraus geboren wird: Die Schmerzens-Schule lässt erst reihenweise Leut sitzen und macht ihnen Druck – und feiert es dann als Erfolg, wenn Schüler plötzlich mal keine Schmerzen erleiden.

Mehr morgen im ZDF und anschließend im Chat.

31.01.2013
01:38

Ausbezahlt

Kleine Gebührengeschichte

[aktualisiert: mit Links zu Wendehals Oppermann, unten]

Oder: Die Studiengebühren sind am Ende

Am späten Mittwochabend hatten sich in Bayern mehr als 10 Prozent der Wahlberechtigten für ein Volksbegehren ausgesprochen. Ein Plebsizit, das die Landesregierung auffordert, das Bezahlstudium an den bayerischen Hochschulen abzuschaffen. Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) wird dem Wählerwillen nachgeben, das hatte er bereits vor längerer Zeit angekündigt. Auch das neuerdings rot-grüne regierte Niedersachsen wird die Campusmaut von 1.000 Euro beseitigen. Das bedeutet, dass in ganz Deutschland wieder umsonst studiert werden kann. Das Ende eines 20jährigen erbitterten Streits zwischen Gegnern und Befürwortern. 

Die Studiengebühren betrugen 500 Euro je Semester, das entspricht einem monatlichen Studienbeitrag von 83 Euro. Insgesamt sieben Bundesländer verlangten zwischenzeitlich Geld fürs Studieren. Startsignal war paradoxerweise das Verbot von Studiengebühren durch die rot-grüne Bundesregierung, gegen das die Bundesländer Klage erhoben. Im Jahr 2005 hob das Karlsruhe das Verbot des Bezahlstudiums durch ein Bundesgesetz auf. Danach führten, beginnend mit Baden-Württemberg, mehrere unionsgeführte Länder die Gebühren ein. 

"Kein negativer Effekt durch Studiengebühren"

Das Hörergeld wurde gegen den scharfen Protest der Studierendenvertretungen erhoben. Allen voran das „Aktionsbündnis gegen Studiengebühren“ beklagte, Gebühren würde insbesondere Arbeiterkinder benachteiligen oder sogar am Studium hindern.

Eine Studie des renommierten „Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung“ zeigte freilich 2011, dass das Bezahlstudium nicht vom Studium abschreckt. „Mit keiner der durchgeführten Analysen kann ein negativer Effekt von Studiengebühren auf die Studierneigung identifiziert werden",

schrieben die Forscher – allerdings glaubte ihnen kaum jemand. Die Studie wurde ignoriert und in den Medien zensiert

Das erste Bundesland, das bei den Gebühren wieder den Rückwärtsgang einlegen musste, war Hessen. Dort schrieb § 59 der Landesverfassung schon immer vor,

dass „in allen öffentlichen Grund-, Mittel-, höheren und Hochschulen der Unterricht unentgeltlich ist“.

Dennoch hatte der damalige Ministerpräsident Roland Koch (CDU) Studienbeiträge beschließen lassen. Die Gebühren wurden dann aber nur für zwei Semester erhoben. Die kurzzeitige rot-rot-grüne Mehrheit des Landtags schaffte die Gebühren in Hessen im Jahr 2008 wieder ab. Diesem Beispiel folgten dann reihum die Länder Saarland, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Hamburg. Nun ist die Abschaffung in Niedersachsen und Bayern dran. 

Damit wiederholt sich Geschichte. Deutschland ist seit den 1970er Jahren wieder komplett gebührenfrei - wenn man von der Erhebung von Studienbeiträgen an den Privathochschulen absieht. Witten/Herdecke etwa hat ein selbstverwaltetes Gebührenmodell so genannter nachlaufender Gebühren – dort zahlen die Studierenden erst, wenn sie als Akademiker gutes Geld verdienen. Auch an der Zeppelin-Universität in Baden-Württemberg werden die Gebühren von rund 3.000 Euro vorfinanziert. 60 Prozent der Studierenden erhalten einen Studienkredit durch die örtliche Sparkasse in Ludwigshafen. Sie zahlen den Kredit zurück, sobald sie ihre lukrativen Akademiker-Jobs eingenommen haben. 

Uni nur für Akademikerkinder - und umsonst

Die Abschaffung der Studiengebühren kommt die Bundesländer teuer zu stehen. In den großen Flächenstaaten müssen dreistelllige Millionenbeträge im Landeshaushalt aufgebracht werden, um die Einnahmeausfälle der Unis zu kompensieren. Allein in Nordrhein-Westfalen geht es dabei um eine Viertel Milliarde Euro. So viel muss künftig aus dem allgemeinen Steueraufkommen bereit gestellt werden, damit zumeist Akademikerkinder wieder umsonst studieren können. Der Anteil der Arbeiterkinder an den Hochschulen ist, wie das Deutsche Studentenwerk in seinen Sozialerhebungen mit schöner Regelmäßigkeit belegt, verschwindend gering – und zwar auch ohne Gebühren. Von 100 Akademikerkindern landen 83 auf der Uni; von 100 Arbeiterkindern aber nur 11. 

Auch in Bayern wird die Abschaffung der Campusmaut Hunderte Millionen kosten. Die Studenten fordern volle Kompensation für die Studiengebühren, "und zwar angepasst an die steigenden Studentenzahlen", sagte der Erlanger Studentenaktivist Stefan Erhardt am Mittwoch der Süddeutschen Zeitung. Solche abstrakten Zahlen lassen sich am Beispiel für die Ludwig-Maximilians-Universität in München sehr konkret ausdrücken: Dort werden allein 300 Tutoren, also studentische Lehrkräfte, aus den Studiengebühren bezahlt. #

Studiengebühren verbaut und verheizt

In der Verwendung der Hörergelder freilich lag von Anfang ein großes Problem des Bezahlstudiums. Mit den Beiträgen der StudentInnen trieben die Unis regelrecht Schindluder: In Bonn sollten für eine halbe Million Euro die Toiletten saniert werden. Einige Hochschulen wie Göttingen oder Dortmund versenkten die Gebühren in ihren Schuldenhaushalt. Die Uni in Ulm plante, mit Hilfe der Campusmaut die Hörsäle zu heizen – daraufhin sammelten die Studenten Brennholz für die Uni.

Der am meisten begangene Fehler lag darin, das Geld der Studierenden in Neubauten zu investieren – obwohl Hochschulbau die originäre (und vernachlässigte) Aufgabe des Staates ist. Zum Beispiel sollte in Passau mit den Gebühren eine Tiefgarage gebaut werden. Nicht nur die Studierenden liefen Sturm dagegen. Die Uni Bochum und das Land Saarbrücken verboten daher schriftlich, Gebührengeld in Baumaßnahmen zu stecken. Aber auch Vorschriften konnten Blödsinn nicht verhindern. Die Uni Osnabrück etwa finanzierte ein Drachenboot aus dem Gebührentopf.

Keine Gebühren - das ist asozial

Ob die Studiengebühren nun ein für allemal vom Tisch sind, lässt sich schwer sagen. Eine schnelle Einführung wird es sicher nicht geben, dafür war der Aufwand für das Gebührenexperiment zu hoch. Die Gebühren waren 1970 als Hörergeld abgeschafft worden waren, sie betrugen damals 150 Deutsche Mark – also inflationsbereinigt in etwa so viel wie Studierende heute an Immatrikulationsgebühren sowie Zwangsbeiträgen für Asta und Studentenwerk aufbringen müssen. Anfang der 1990er Jahre begann angesichts total unterfinanzierter Unis die Debatte um die Wiedereinführung der Gebühren - die dann 15 Jahre dauerte, ehe das Studieren wieder kostete. Die wirkungsvollsten Gebühren-Freunde kamen übrigens aus der SPD. Vorreiter war der legendäre Generalsekretär und Parteiintellektuelle Peter Glotz. "Wieso es ,sozial' sein soll, daß der junge Facharbeiter oder die Verkäuferin die Studienkosten für den gleichaltrigen Medizinersohn bezahlen, bleibt unerfindlich“, sagte Glotz

Wendehals Oppermann

Ein anderer Sozialdemokrat provozierte seine Partei jahrelang als Wissenschaftsminister mit dem berühmten Satz von Karl Marx, dass unentgeltliche Unis faktisch bedeuteten, „den höheren Klassen ihre Erziehungskosten aus dem allgemeinen Steuersäckel zu bestreiten.“ (Siehe Karl Marx hatte Recht! taz) Der Mann heißt Thomas Oppermann, er forderte die Gerechtigkeitslücke zu schließen – mit Studiengebühren. Heute sitzt Oppermann als parlamentarischer Geschäftsführer im Bundestag und ist selbstverständlich – gegen Studiengebühren.

---

Thomas Oppermann hat sich inzwischen per Twitter gemeldet, er meint, die sozialverträgliche Einführung von Studiengebühren sei gescheitert. Zur Sicherheit nochmal, was Oppermann zum Thema Gerechtigkeit 1999 der Welt sagte: "Ich glaube sogar, dass mein Konzept für Studiengebühren eine Gerechtigkeitslücke schließt, die es derzeit gibt." 

09.11.2012
10:42

Fragen an Jesper Juul

Jesper Juul hat ein kleines und zugleich großes Buch geschrieben: "Wem gehören unsere Kinder?"

pisaversteher wird mit dem Familientherapeuten am Dienstag im Berliner Babylon über das Buch sprechen. Karten gibts hier. Das Buch hier

Wer Fragen an Juul hat, der kann sie gerne als Kommentar auf dieses Blog posten. Oder er twittert mit dem hashtag #juul und @ciffi in der Kennung. Oder er kommt sie einfach selber stellen.

Der Gründer von familylab und Kempler-Institut geht, wie erwartet, hart mit der Krippenpolitik in Deutschland und Europa ins Gericht - denn die Krippen werden für alle möglichen Interessen geschaffen (Staat, Eltern, Wirtschaft), aber nicht für die der Kinder.

Aber Juul findet zugleich Kitas und Krippen "dem familiären Umfeld in keinster Weise überlegen!" sind. (Was bedeutet das fürs Betreuungsgeld?)

Kernthema Juuls ist das Aufheben der Definitionsmacht von Erwachsenen über Kinder.

Überraschenderweise belegt er das mit einem Beispiel von der Benachteiligung von Jungen in Kindertagesstätten:

Erzieherinnen hätten in einer Studie Jungen als "problematisch" bezeichnet - "und das nur, weil sich die Jungen benehmen wie Jungen in Einrichtungen, die von Frauen geführt werden, die sich am Umgang mit netten kleinen Jungen orientieren."

Die Definitionsmacht abzulegen bedeute eine grundsätzlich andere Sicht einzunehmen. 

Das sind mE die spannendsten Textstellen im Essay von Jesper Juul, siehe meine Tweets dazu: Jungen benachteiligt. Und: Perspektivwechsel

Juul...

- Rat für Eltern, die eine Krippe/Kita besichtigen:

"Achte nicht zu sehr auf ihre Flyer, Ideologie oder Lehrpläne - rieche, fühle und erlebe die Atmosphäre."

- zu Regeln

"Ich habe keine Einwände gegen Regeln oder 'Grenzen'... Ein Problem entsteht erst dann, wenn die Regeln und die Einhaltung dieser Regeln von den Erwachsenen als das Eigentliche menschlichen Verhaltens angesehen werden."

- zu Großstadtkindern

"Viel zu viele Großstadtkinder ... haben die Fähigkeit verloren, spielerisch mit ihrer Aufmerksamkeit umzugehen."

- zu Medien

"Die Geschwindigkeit des Daseins ist zu schnell geworden... die extreme Menge an unkontrollierbarem Input sind zu groß."

03.11.2012
08:56

Schulleitung muss leiten können

Antwort auf maik rieckens reflexionen

hallo maik,

ich habe deinen beitrag über "arbeit an strukturen" gerne gelesen und bin fasziniert darüber, wie detailliert du den prozess der veränderung im käfig der krokodile beschreibst: wer sich nicht rührt, wird belohnt.

die anderen beginnen sich reflexiv selbst zu verdauen, ob sie sich jetzt nur noch um ihre wohlfühlblase (im job oder draußen) oder um den wandel (schulrevolution, schule im aufbruch etc.) kümmern sollen oder ob sie vielleicht einen ermutigenden wandel-vorschuss ins system investieren könnten. darüber wird dann philosophiert, sehr sehr lange.

wir sind bald so weit - in 10 jahren

ich habe mal einen schulleiter getroffen, einen phantastischen mann, der mir sprudelnd vor enthusiasmus von seinen ideen für seine gesamtschule berichtet hat – von denen quasi nichts umgesetzt wurde, wie ich bei einem besuch seiner schule feststellen durfte. ich fragte ihn, wieso es z.B. denn keine 90minuten-”blöcke” gebe, in denen man wenigstens ein bisschen “anders lernen” möglich machen könnte. “das lehnen die kollegen ab, aber jetzt sind wir bald so weit – nach zehn Jahren”, sagte er. und: er guckte nicht sehr froh dabei, er sah sehr traurig aus in seinen endfünfzigern, das halbe schulleben schon hinter sicht habend.

jetzt habe ich die antwort auf deine reflektion und die misserfolgs-ketten deiner schaubilder fast gegeben: wieso gibt es eigentlich keine schulleitung, wieso kann man eine schule nicht führen, wieso können sich kollegInnen selbst klitzekleinsten veränderungen widersetzen? ehrlich, ich werde das nie verstehen, und wir brauchen über vieles nicht diskutieren, wenn das nicht konsens ist:

wir brauchen keine rektorendiktatur, nein, aber schulleitung muss leiten können! Punkt.

wir steuern auf eine, nun ja interessante phase zu, genauer sind wir mittendrin. wenn die lehrer ausgehen (weil du kultusminister unfähig zu ausbildung und bekömmlicher einstellung sind), dann gehen auch die rektoren aus, dann haben wir, verdammt, keine steuerzentren für schulentwicklung mehr. dann stromern 30.000 schulen wie treibgut in den demografischen, technologischen und seelischen wellengängen umher, die uns bevorstehen.

mir ist schon klar, dass man gute schule nicht per ordre de mufti bekommt, weil ein kollegium mindestens so wichtig ist wie der spirit einer guten schulleitung; und wir wissen ja nicht mal, ob die schulleitung gut ist. wie stoppt man denn eine schlechte, taube, tumbe?

aber man muss sich mE vergegenwärtigen: entweder wie kriegen jetzt sehr bald handlungsfähige leitungsorgane hin – oder wir gehen unter. genauer: unsere schulen und damit unser schulsystem. oder glaubt ihr, dass die britsyls und rieckens und larbigs und kalts und raus und lammatinis und schaumburgs und wie sie alle heißen die schulen von unten richten werden, wenn sie erstmal – wie einst die heinrich-von-stephan in berlin – am boden liegt?

merci für den anstoß
best
christian füller

ps. weitere ideen und ausführungen hier:

www.freitag.de/autoren/der-freitag/lasst-die-schulen-los
www.freitag.de/autoren/christian-fueller/das-potenzial-einer-demokratischen-selbstreformschule

pisa-versteher.de